Bash: Automatisches Logout
So, seitdem ich seit Mitte Juli nur Windows-Artikel veröffentlicht habe, hier auch mal wieder was für die Linux-Gemeinde:
Als Serveradmin kennt man ja das Problem, dass man gerne mal auf einem System angemeldet bleibt, weil man vielleicht später eh noch was sehen will. Doch manchmal wünscht man sich ein Auto-Logout, wenn man längere Zeit nichts macht, um nicht immer eine Session offen zu halten.
Die Bash wertet die Variable TMOUT aus. Enthält sie eine Zahl größer als Null, so wird nach so vielen Sekunden Inaktivität die Shell automatisch beendet. Dies läßt sich relativ leicht z.B. in der .bashrc setzen, so dass die Einstellung bei jedem neuen Login automatisch aktiv ist:
export TMOUT=1800Â Â # 30m
Vorsicht ist bei niedrigen Werten geboten. Wer es dummerweise mit 5 Sekunden versucht muss sich beim nächsten Login beeilen, den Editor zu öffnen, bevor er rausfliegt
Die Firewall aus dem letzten Artikel fand ich extrem lustig, doch die Methode der Zahlenermittlung fand ich sehr interessant. Eine IP-Adresse wurde hier wie folgt erstellt:
Ein Bekannter schickte mir neulich ein paar Zeilen Code und meinte, das sei der Nachbau der Zone-Alarm Firewall für Linux. Ich fand das fast schon böse
Während KDE-Anwendungen das Qt4-Framework benutzen, greifen Gnome-Anwendungen auf GTK zurück. Beide Welten scheinen schwer vereinbar zu sein, was besonders KDE-Anwender immer ärgert, wenn GTK-Programme auf ihrem superstylischen Desktop eher billig wirken.





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