Plattenputz mit WinDirStat

WinDirStat: Ungewöhnliche Ansicht, hilft aber sehr beim Finden von Leichen...
Kürzlich wurde ich von der Windows-Fraktion kritisiert, da ich beruflich dank meiner Microsoft-Zertifizierung oft als Windows-Fachmann durchgehe, in meinem Blog jedoch ausschließlich über Linux berichte.
Gut, ich will mich bemühen, künftig auch die Windows-Welt etwas zu bedienen. Fangen wir gleich mal damit an:
WinDirStat ist ein kostenloses Windows Tool, welches die Belegung der Festplatte analysiert und die Verzeichnisse und Dateien in Form von rechteckigen Boxen darstellt. Das klingt erstmal verwirrend und ist es beim ersten Start des Programms wohl auch, doch wer erstmal seine Platte damit aufgeräumt hat, wird sowas nicht mehr vermissen wollen.
Das Programm zeigt sehr deutlich und besser als jede Statistik-Ausgabe, mit welchen Inhalten die Platte gefüllt ist. Große Platzfresser sind in Sekunden gefunden. Auch alte, vergessene Programminstallationen, nie gelöschte temporäre Files oder nicht mehr benötigte DVD-ISOs schaffen es nicht, sich vor dem Box-Modell zu verstecken.
PS: Ein ähnliches Programm finden Linux’er unter dem Namen Baobab.






flame_on
buuhhh das bunti klicki klicki will doch nun wirklich keiner lesen *fg*
flame_off
Ich kann nur wiederholen: Die Windows-Fraktion zwang mich
Ne, aber ernsthaft, das Teil ist echt nicht schlecht, damit hab ich schon oft Leichen auf der Platte gefunden – z.B. Debian ISOs, die mal irgendwie in ein Verzeichnis gerutscht sind, wo sie nicht hingehören. Und in 5 Minuten 2-3 Gig freikriegen ist echt brauchbar